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Designtheorie

Das Wichtigste ist die Zielgruppe

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Wenn man bedenkt, dass wir täglich tausenden von Werbebotschaften ausgesetzt sind, dann wird klar, warum unsere Wahrnehmung auf ignorieren schaltet. Ich habe noch gelernt, dass Menschen und nette Gesichter die Aufmerksamkeit überproportional auf sich ziehen. Aber das macht jeder. Diese inflationären Signale, die uns über den Tag verfolgen. Ein glückliches Gesicht jagt das nächste, doch verschwimmen sie alle in die Bedeutungslosigkeit.

Für uns Designer wird es immer schwieriger, Botschaften in der Zielgruppe zu platzieren. Auch ist es nicht möglich, Design getrennt von Zielgruppe und Aktion zu betrachten. Deshalb macht es Sinn, sich mit Touchpoints genauer auseinanderzusetzen. Nur in der ganzheitlichen Betrachtung kann Design auch verkaufen.

Wie wird Design zum Verkäufer?

Design muss Aufmerksamkeit erregen und so gestaltet sein, dass die Botschaft eingeprägt wird. Die meisten von uns würden jetzt zu sehr starken Signalen greifen. So haben wir es ja auch gelernt. Aber das wird nur zu einer Anpassung der Zielgruppe führen, ein „Reizdarwinismus“ setzt ein. Viel mehr geht es heute darum, Informationen zielgerichtet zu platzieren und die Zilegruppe zu begleiten. Letztlich führt nichts an einer sauber definierten Zielgruppe und durchgängig analysiertem Customer Journey vorbei. Kennen Sie alle Stationen Ihrer Zielgruppe auf dem Weg zur Kaufentscheidung, dann können Sie entscheidend mit Informationen in den Prozess eingreifen und diesen passend für die jeweilige Phase gestalten.

Wie sieht so ein Prozess aus? Man kann als Basis einen simplen Kaufentscheidungsprozess nehmen und diesen anpassen. An jedem Punkt ist es wichtig, die richtigen Kanäle zu bestücken und relevante Informationen bereitzustellen und den Interessenten über den gesamten Weg zu begleiten.
Liegen genügend Informationen für eine Entscheidung vor, dann führt dies zu einer Entscheidung. Ist dies nicht der Fall, dann fängt der Interessent mit einer erneuten Suche an oder im schlimmsten Fall hat er in seinem Kaufentscheidungsprozess entschieden, dass er das Produkt nicht braucht.
Nur mit genauen Informationen über Suchverhalten und Channels können wir relevante Informationen in leicht konsumierbaren Inhalten bieten.

Relevanter Content

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Was ist eigentlich relevanter Content?

Für mich gibt es 2 Arten von Content:

  1. Das eine ist, für den Interessenten relevant, weil es ihn informiert und weiterbringt.
  2. Das andere ist, nach Keyword Ranking erstellter Content und dient der Sichtbarkeit. Auch hier muss der Content relevant sein, denn sonst provoziert man nur Absprünge.

Was relevant ist, hängt von den Zielen ab. So kann es eine gute Idee sein, Content nach Keyword zu produzieren um mehr Reichweite zu generieren.

Aber hat man schon eine feste Leserschaft, dann sollte man unbedingt die Zielgruppe in Blick behalten.