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Designtheorie

Ideenfindung

By 22. November 2018 No Comments
Ideen entwickeln - rauschsinnig

Was genau eine gute Idee ist?

Was gut ist, hängt von der Zielsetzung ab und vor allem von der Zielgruppe. Entscheidend ist was die Zielgruppe für gut erachtet. Die Ausgangsbasis der Ideenfindung ist deshalb immer die Zielgruppe.

Es gibt kein Geheimnis und auch keinen universellen Weg. Ideen sind Produkte harter kreativer Arbeit. Auch die so berühmte Blitzidee, mitten in der Nacht, ist das Produkt von kontinuierlicher Arbeit.

Auf der Suche nach einer guten Idee brauchen Sie ein Nexus (Kontext). Haben Sie den Kontext, der die Zielgruppe anspricht und sie im besten Fall im Sturm erobert, können Sie es auf allen Kanälen spielen und adaptieren.

Es gibt 4 Regeln:

  • Sezieren Sie das Produkt
  • Haben Sie eine Idee oder einen Ansatz? Dann schreiben Sie es auf und denken Sie nicht mehr daran.
  • Seien Sie immer auf der Suche nach dem Zufall
  • Fällt Ihnen nichts mehr ein? Dann distanzieren Sie sich.

Nutzen Sie folgende Techniken für die Entwicklung neuer Ideen: 

Produktanalyse

Beschreiben Sie das Produkt in allen Einzelteilen. Legen Sie eine Liste von Merkmalen an. Fangen Sie mit den auffälligsten Merkmalen an.

Frage formulieren

Sie wissen nun was Ihr Produkt kann und wo Sie es positionieren wollen. Sie kennen Ihre Zielgruppe und können jetzt ein Ziel formulieren, am besten als Frage.

Assoziation

Assoziationen sollen ungeordnet und sprunghaft sein. Suchen Sie Assoziationen in allen Bereichen. Struktur, Form, Farbe, Funktion, Ursprung, Material, Symbolik, Nutzung, Metaphorik, Geschichte und … .

Analogie

Analogie wird mit “Gleichheit von Verhältnissen” erklärt. Auch hier gilt es Analogien aus allen Bereichen des Produktes zu finden.

Bisoziation

Um alte eingefahrene Muster zu durchbrechen, müssen wir neue Verknüpfungen finden. Manchmal geschieht es zufällig, aber sich nur auf den Zufall zu verlassen ist unproduktiv. Finden Sie im Duden ein zufälliges Wort und verbinden Sie es mit dem Produkt.

Umkehrung/Perspektivenwechsel

Wechseln Sie die Perspektive. Wechseln Sie die Sichtweise. Seien Sie positiv und negativ. Seien Sie Gast, Kunde, Produzent, Nutzer und … .

Zum Üben nutzt diese Datei: Kreativtechnik-2018

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