Marketing

Nutzerfreundlichkeit und Design im Fadenkreuz

By 31. Mai 2021Juni 11th, 2021No Comments

Core-web-vitals-ergebnisse

Aus diesen Gründen helfen Core Web Vitals 68 % aller deutschen Websites

Im hartumkämpften Wettbewerb können sich Unternehmen eine ungenügende Performance ihrer Website heute nicht mehr leisten. Denn so flott Nutzer digitale Lösungen heute finden, so ruckzuck können sie auch wieder verschwunden sein. Hierbei spielt die Erwartung der Nutzer an die reibungslose Funktionalität und ein erstklassiges Design eine wesentliche Rolle.

Erscheint der Kaufprozess zu kompliziert, brechen diesen sagenhafte 70 % ab. Diese Entscheidung wird in Sekundenbruchteilen getroffen. Schon wenn die Ladegeschwindigkeit um unscheinbare 100 Millisekunden optimiert wird, lassen sich die Conversions um bis zu 8 % erhöhen. Bei 83 % der Nutzer, die per Smartphone shoppen, hat das Website-Erlebnis den gleichen Stellenwert wie Produkte oder Dienstleistungen selbst.

Während 32 % aller deutschen Websites bei den Core Web Vitals gute Ergebnisse erreichen, haben 68 % Nachholbedarf. Im Rahmen der Web Vital Initiative von Google werden Parameter festgelegt, an denen sich die Ladegeschwindigkeit differenziert messen lässt. Hierbei stehen 3 Metriken im Fokus.

Maßstab für Nutzerfreundlichkeit und Design

Um die Nutzerfreundlichkeit und das Website-Design benutzerzentriert zu betrachten, helfen die Core Web Vitals, Nutzererlebnisse zu verstehen. Dies sind die Metriken:

  • LCP (= Largest Contentful Paint)
    Der LCP misst das Laden des Hauptelementes einer einzelnen Seite bis zur Sichtbarkeit. Die Ladezeit sollte maximal 2,5 Sekunden betragen.
  • FID (= First Input Delay)
    Wie schnell Buttons, Suchfelder und andere Website-Elemente geklickt werden können, misst der FID. Ein akzeptabler Richtwert liegt bei 100 Millisekunden.
  • CLS (= Cumulative Layout Shift)
    Der CLS misst die Größe von Element-Verschiebungen beim Seitenaufbau. Bei einem Wert von 0,1 passt die Performance.

Hall of Fame

Im internationalen Vergleich ist Deutschland an den USA und Großbritannien vorbeigezogen. Google hat in Kooperation mit MMA Germany und dem BVDW eine Hall of Fame mit dem Zweck der Best Practices etabliert. Spitzenreiter in Sachen Design und Nutzerfreundlichkeit sind die Marktführer im Automobil- und E-Commerce-Segment.

Technologie und Marketing für optimale Nutzerfreundlichkeit vereint

Die User Experience ist schon lange keine reine Entwicklerproblematik mehr. Verantwortliche im Bereich Marketing stehen für die Realisierung der Core Web Vitals im engen Austausch mit den Entwicklern. Mehr über die Anforderungen erfahren Sie hier: https://web.dev/learn-web-vitals/

Guter Content wirkungsvoll platziert

Die Core Web Vitals fließen im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit ebenfalls in die Bewertungskriterien des Google Search Teams ein und beeinflussen das Ranking-Signal signifikant. So kann auch bei der Suche guter Content gefördert werden, da flüssige Interaktionen und barrierefreie Conversions zu erwarten sind.

So können die Core Web Vitals optimiert werden

Zunächst ist eine Prüfung der Website auf die Qualitätsstandards der Core Web Vitals elementar. Darüber hinaus gilt es, die Performance Ihrer Website konsequent zu messen und zu optimieren. Es ist empfehlenswert, bestehende Dashboards um die Core Web Vitals zu ergänzen. Allen voran sollten die Metriken LCP (Ladezeit des größten Seitenelementes), FID (Funktionalität klickbarer Elemente) und CLS (optische Stabilität) optimiert werden.

Wer den Core Web Vitals kontinuierlich Aufmerksamkeit schenkt, das individuelle Design der Website auf ein neues Level hebt und so die Nutzerfreundlichkeit nachhaltig verbessert, ist auch bei den so wichtigen Conversions stets einen deutlichen Schritt voraus.

 

Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/