Inhalt und Zielsetzung
Bei beiden Arten von Präsentationen geht es darum, zu informieren, zu überzeugen oder auch zu verkaufen. Die Zielsetzung macht jedoch den eigentlichen Unterschied.
Wissenschaftliche Präsentationen haben das Ziel, objektiv Fakten, Forschungsergebnisse oder Hypothesen darzustellen. Sie richten sich an ein sachkundiges, meist akademisches Publikum und bieten nachvollziehbare, überprüfbare Informationen. Der Informationsgehalt ist hier deutlich höher – ebenso die Textmenge, da Vollständigkeit und Belegpflicht zentrale Kriterien sind.
Auch bei wissenschaftlichen Präsentationen kommt es darauf an, welches Ziel verfolgt wird und wer im Publikum sitzt – ob Fachpublikum aus demselben Bereich oder fachfremde Zuhörende.
Allgemeine Präsentationen verfolgen häufiger das Ziel, breiter zu informieren, zu überzeugen oder Ideen und Produkte zu verkaufen. Hier wird die Informationsmenge bewusst reduziert, um die Verständlichkeit zu erhöhen und die Aufnahme für das Publikum zu erleichtern. Emotionale Sprache, Storytelling und aktivierende Elemente unterstützen diesen Ansatz.
Methoden und Gestaltung
In wissenschaftlichen Präsentationen stehen Nachvollziehbarkeit, Transparenz und Objektivität im Vordergrund. Argumente müssen schlüssig belegt sein, die Gestaltung orientiert sich an:
analytischen Visualisierungen
klarer Gliederung
zurückhaltender Designsprache
In allgemeinen Präsentationen dominieren Storytelling, kreative Visualisierungen und anschauliche Beispiele, um auch ein breiteres Publikum zu erreichen.
Sprache und Zielgruppe
Die Wissenschaftssprache ist sachlich, neutral und präzise, damit Inhalte korrekt und verständlich transportiert werden. Zielgruppe sind in der Regel Experten oder Fachpublikum.
In allgemeinen Präsentationen hingegen wird eine einfachere Sprache gewählt, die auch Laien anspricht und komplexe Themen vereinfacht.