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Kapiteltrenner in Präsentationen: Zeitfresser oder doch notwendig

Ein Kapiteltrenner in Präsentationen dient als Übergang zum nächsten Thema oder als Abschlussfolie eines Kapitels, um eine Zusammenfassung zu geben. Er kann auch nützlich sein, um eine These zu formulieren. Unabhängig vom spezifischen Einsatz liegt der Hauptzweck darin, einen Akzent zu setzen oder eine Pause zu schaffen.

Kapiteltrenner sind in Präsentationen durchaus sinnvoll und berechtigt.

In einem kürzlich gestalteten Strategie-Pitch mit 150 Folien waren Trenner unerlässlich, um einen fließenden Übergang von einem Thema zum nächsten zu vermeiden. Anstatt separate Trenner zu erstellen, verwendeten wir die Agenda sowohl als Abschluss als auch als Einstieg, was sehr effektiv war.

Wann sind Kapiteltrenner überflüssig?

In Unternehmenspräsentationen, die per E-Mail verschickt werden und nur bis zu 15 Folien umfassen, sind Kapiteltrenner oft nicht nötig. Trotzdem fügen manche Trenner zwischen Produkten und dem Rest ein, meistens mit großen Bildern und werblichen Überschriften, was jedoch stark von der Zielgruppe abhängt.

Im Vertrieb neigen Einkäufer dazu, nicht mehr auf Marketingsprache zu reagieren. Sie haben weder Zeit noch Interesse, sich immer die gleichen Dinge durchzulesen. Sie überfliegen Angebote und Präsentationen schnell, um zu den für sie interessanten Punkten zu gelangen.

So mancher Präsentationsdesigner nutzt den Kapiteltrenner dazu, Werbebotschaften zwischen den Folien zu platzieren. In der Hoffnung, Selbstbeweihräucherung würde helfen, das Produkt besser zu verkaufen.
Dies kann bei sehr einfachen Produkten sinnvoll sein, wo man um mehr Inhalte ringen muss, damit die Präsentation groß genug wird. Bei komplexeren Produkten kann der Trenner jedoch als störend empfunden werden, da er den Fluss der Präsentation unterbricht.

Grundüberlegung zum Trenner:

Der Betrachter schenkt uns nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, die es effizient zu nutzen gilt. Wer hier mit üppigen Überschriften und ansprechenden Folien lockt, aber wenig relevante Informationen für den Zweck bietet, verspielt unter Umständen auch eine Chance.

Bei Präsentationen müssen wir uns immer fragen, welche Informationen notwendig sind und was lediglich Zeitverschwendung darstellt. In die Präsentation gehört nur das, was zur Entscheidungsfindung notwendig ist oder die Botschaft emotional verstärkt oder Druck ausübt. Selbstbeweihräucherung mit großen Überschriften zählt definitiv nicht dazu.

Die Entscheidung, ob Kapiteltrenner eingesetzt werden, hängt also stark vom Kontext und der Zielgruppe ab. Persönlich setze ich im Vertrieb keine Kapiteltrenner ein, um der Informationsüberflutung entgegenzuwirken. Bei großen Präsentationen, wie zuvor erwähnt, sind sie jedoch notwendig, um eine kurze Pause zu ermöglichen.

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